Herzlich willkommen
auf der Homepage des
John-Brinckman-Gymnasiums Güstrow
Obwohl die vielen medialen Welten, in denen wir uns heute bewegen, voller (unerzählter) Geschichten stecken, gehört das Erzählen einer Geschichte neben all dem Argumentieren, Analysieren und Interpretieren merkwürdigerweise zu den eher randständigeren Beschäftigungen im Deutschunterricht. Dabei liegt doch das Spannende am Erzählen einer Geschichte gerade im Erproben der eigenen Kreativität. Sie bildet das eigentliche Gegengewicht zu einem Alltag, in dem wir uns schon zur Genüge von fremden Geschichten begeistern, beschwindeln, beschallen und berauschen lassen. Ob nun im Kino oder auf Netflix, auf Tik-Tok, Spotify, oder beim Lesen eines Buches – zu oft verfallen wir geradezu sklavisch in die Haltung eines Konsumenten, der möglichst billig unterhalten werden will, sich dann aber ärgert, wenn er mit billigen Geschichten abgespeist wird. Vielleicht sollten wir uns daher hin und wieder einmal daran erinnern, dass Meister in der Regel nur selten vom Himmel fallen und das Erzählen gar kein so einfaches Geschäft ist,
wie manche glauben. Ja vielleicht müssen wir uns sogar den Gedanken gefallen lassen, dass es uns als Gemeinde,
Gesellschaft oder Menschheit irgendwann teuer zu stehen kommen dürfte, wenn wir den Geschichtenerzählern und
-erzählerinnen von morgen immer weniger Freiraum bieten, um sich auszuprobieren und die ersten Erzählschritte zu gehen. Genau darum haben sich in den vergangenen Wochen die Klassen 9c und 9b in solch einen Freiraum führen lassen, um abseits des Alltäglichen und Gewohnten einmal eine eigene literarische kurze Geschichte zu planen, zu verfassen und zu vertonen. Nur wenige Schüler:innen wussten mit dem neu gewonnenen Freiraum nichts anzufangen. Anstatt sich von KI und Co. einmal mehr nur Ideen vorsetzen zu lassen, lief beim Großteil die Fantasie so frei, dass sie manchmal kaum noch einzubremsen war. Die folgenden drei Beispiele können vielleicht einen kleinen Eindruck darüber geben, was für erzählerische Stilblüten da so alle im Dickicht von epischem Präteritum, bildhafter Sprache und wirkungsvoller Betonung gewachsen sind. Viel Spaß beim Zuhören!
Martin Fietze
Die Klassen 9a und 9b haben innerhalb eines Stadtplanungsprojekts im Fach Geographie kreative Ideen für eine nachhaltige Innenstadt in Güstrow entwickelt.
In Teamarbeit entstanden tolle Modelle oder KI–gestützte Animationen für eine nachhaltige Umgestaltung verschiedener Innenstadtbereiche.
Wir sind stolz auf die engagierte Arbeit und die starken Ideen unserer Schüler_innen! 👏✨
Jenny Liefke
Im Rahmen des Pflichtfachunterrichts 2025/26 haben zwei Schülerinnen aus Klasse 11, Katharina und Johanna, eine Geschichtsstunde für die Klasse 8d ausgearbeitet. Die Stunde wurde im Rahmen der Unterrichtseinheit zur Französischen Revolution gehalten; Themenschwerpunkt war die Frauenrechtskämpferin Olympe de Gouges.
Die zwei Schülerinnen haben sich in mehreren Unterrichtsblöcken hierzu ein methodisch kreatives Konzept überlegt. Als Einstieg haben Katharina und Johanna die historische Figur Olympe de Gouges mithilfe des KI-Tools „HeyGen“ zum Leben erweckt. Dies regte sofort die Aufmerksamkeit der Schülerinnen und Schüler der Klasse 8d an.
Ziel der Stunde war es, die geistigen Errungenschaften Olympe de Gouges kreativ und lebensnah in einem selbst erstellten Zeitungsartikel zu verarbeiten. Sie arbeiteten in kleinen Gruppen zusammen. Als Grundlage dienten selbsterarbeitete Artikel von Johanna und Katharina, die sie auf ihre wichtigsten Informationen untersuchen sollten. Das Ziel der Schülerinnen aus Klasse 11 war es, ihren jüngeren Mitschülerinnen und Mitschülern nahezulegen, wie wichtig das Zusammenfassen komplexer Texte für die Oberstufe ist.
Die Stunde endete mit der Vorstellung einzelner Zeitungsartikel und der Bearbeitung eines Kreuzworträtsels. Die Schüler und Schülerinnen der 8d spiegelten in einem abschließenden Feedback wider, dass sie diese abwechslungsreiche Form des Unterrichts interessant und lehrreich fanden.
Vielen Dank für euer Engagement!
Kimberly Kondracki- Hertzsch
Liebe Eltern,
auch wenn die Temperaturen derzeit noch nicht viel versprechen, lässt es sich nicht leugnen, dass der Frühling allmählich Einzug hält und wir am Ende dieser Woche in die Osterferien starten werden. Dies bedeutet zunächst einmal etwas durchatmen für alle, vielleicht eine kleine Urlaubsreise, mit Sicherheit aber Familienzeit an den Feiertagen. Wie im Elternbrief zum Schuljahresbeginn schon angekündet, werden wir am Tag nach den Osterfeien einen Distanztag durchführen. Bereits in den vergangenen Schuljahren ging es dabei auch um die Auffrischung der digitalen Werkzeuge des Distanzunterrichts.
Das heißt, dass alle Schülerinnen und Schüler an diesem Tag durch die Fachlehrerinnen und Fachlehrer Aufgaben erteilt bekommen, die sie zu Hause bearbeiten sollen. Am Ende des Schultages wird es dann noch eine Videokonferenz mit den Klassenleitungen geben. Wir wollen diese Arbeitsmethoden noch einmal auffrischen um auch festzustellen, welche Zugänge aus der Distanz noch nicht funktionieren und welche Hilfestellungen dafür noch erforderlich sind. Zur Bearbeitung benötigen die Kinder ein digitales Endgerät, eine Internetverbindung und ihren Itslearning-Zugang. Sollte es dabei Schwierigkeiten geben, bitten wir um eine Rückmeldung bis zum 27.03.2026. In Einzelfällen können wir dann mit Leihgeräten behilflich sein. Das Kollegium wird an diesem Tag eine schulinterne Weiterbildungsveranstaltung fortsetzen, die bereits am Mittwoch beginnt.
Unser thematischer Elternabend zum Thema „Medienprävention" fand ja bereits im Januar statt.
Leider war die Beteiligung seitens der Eltern sehr gering, was uns angesichts der Bedeutung der damit verbundenen Fragen ein wenig überraschte. Dennoch werden wir an weiteren Veranstaltungen dieser Art festhalten, da wir den Austausch mit den Elternhäusern hierzu sehr wichtig finden. Gern können Sie über Ihre Elternvertretungen auch andere Themen benennen, die Sie interessieren. Nach den Osterferien werden Sie zeitnah die Zensurenübersichten erhalten, sodass Sie dann über den Lernstand Ihrer Kinder informiert sind.
Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien freudvolle und erholsame Ostertage.
Mit freundlichen Grüßen
Jan Rädke
Schulleiter JBG
Am 24.02.2026 besuchte der Kanadier Samuel Carrier das John-Brinckman-Gymnasium. Er selbst ist Lehrer in Kanada, aktuell mit seinem Promotionsvorhaben beschäftigt und hat während seines Studiums eine Faszination für Uwe Johnson entwickelt. Sein ambitioniertes Ziel: Johnsons ersten Roman „Ingrid Babendererde“ vom Deutschen ins Französische übersetzen. Herr Fietze und Frau Meincke zeigten Herrn Carrier zum einen die Fotoausstellung zu Johnson in der Bibliothek und zum anderen mögliche Schauplätze im John-Brinckman-Gymnasium, die Johnson in seinem Text als Vorlage dienten. Mit großem Interesse und Dankbarkeit endete der internationale Besuch.
Wir sagen: à bientôt!
Liebe Eltern,
aufgrund der heutigen Witterungsbedingungen konnten viele Ihrer Kinder nicht zur Schule kommen. Dadurch wurde ihnen dann leider auch kein Zeugnis übergeben. Falls Sie die Zeugnisse Ihrer Kinder in den Ferien abholen möchten, können Sie dies gern im Sekretariat im Haus 1 Am Wall 6 tun. Die Schule ist in beiden Wochen von 9:00-12:00 Uhr geöffnet. Sollten die Zeugnisse nicht abgeholt werden, händigen wir sie Ihren Kindern am ersten Schultag nach den Winterferien aus.
Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern des JBGs erholsame und erlebnisreiche Winterferien.
Viele Grüße
Ihr Schulleiter Jan Rädke
Wir leben im Jahr 2026, dem vierten Jahr nach der sogenannten Zeitenwende, die der frühere Bundeskanzler Olaf Scholz in seiner historischen Regierungserklärung vom 27. Februar 2022 drei Tage nach dem russischen Überfall auf die Ukraine ausrief. Seither hat der Begriff in allen Teilen unserer Gesellschaft viel zu denken gegeben.
Zeitenwende. Was soll das überhaupt sein? Wie fühlt sich das eigentlich an? Sind die Folgen, die daraus erwachsen, denn gut? Und was unterscheidet die Zeitenwende von ihrem mutmaßlichen Mutterwort, der Wendezeit? Während die Meinungen zu solchen Fragen wie bei jedem geschichtlichen Prozess zunächst so zahlreich wie vorläufig bleiben, lässt sich ihre prägende Auswirkung auf den Zeitgeist inzwischen doch recht präzise benennen: Unsere Jugend wächst wieder in einer Welt auf, in der das Recht des Stärkeren so offen ausgelebt werden will, dass es selbst dem bloßen Lippenbekenntnis zu einem weltbürgerlichen Recht auf Menschlichkeit seinen Platz in der Welt streitig machen will. Besonders in einer solchen Situation kann und muss der Philosophieunterricht reagieren und seine demokratische Pflicht erfüllen, indem er Jugendlichen als Probebühne für Widerstreit die Möglichkeit gibt, ihre ganz persönlichen Gedanken und Gefühle zu den Themen der sich wandelnden und wendenden Zeit zu artikulieren. Insofern bildete eine kürzlich erfolgte Stundenleistung im Philosophiekurs der 11. Klasse an unserem JBG nicht nur den Abschluss, sondern auch den Höhepunkt in der Auseinandersetzung mit dem Semesterthema „Rechts- und Staatsphilosophie“.
Ziel der Stundenleistung war es, eine eigene Haltung zu den Ideen von Krieg und Frieden zu entwickeln und darzustellen. Angebahnt wurde das Unterfangen mit dem Entwerfen einer sogenannten 11er-Essenz, einer Methode aus der Begriffsanalyse, mit deren Hilfe erste Bedeutungskerne freigelegt werden sollen, die als Ausgangspunkt für eine vertiefte Beschäftigung mit dem Thema dienen können. In der Folge hörten sich die Schüler:innen einen Gesprächsausschnitt an, in welchem der zdf-Moderator Markus Lanz und der Philosoph Richard David Precht anlässlich der anhaltenden Kämpfe in der Ukraine sehr geistreich über das Verhältnis von Krieg und Frieden sinnieren. Dieser Höreindruck bildete sodann den Anlass, selbst ins Diskutieren zu kommen – sei es auf Papier in Form eines Essays oder digital in Form eines Podcast. Im Folgenden möchte euch unser Kurs einen kleinen Einblick in die Ergebnisse bieten, die wir an dem Tag produziert haben.
Martin Fietze
Frieden schaffen ohne Waffen. Geht das?
Frieden gehört zu den Wünschen der Menschheit. Seit langer Zeit versuchen wir, Konflikte zu lösen und Sicherheit herzustellen. Doch viele Menschen behaupten, dass ein Krieg ohne Waffen niemals möglich sei, da man Gewalt brauche, um sich verteidigen zu können oder Ordnung zu schaffen. Die Frage ist also, ob echter Frieden auch ohne Gewalt oder Waffen entstehen kann.
Zunächst einmal spricht vieles, besonders in Betracht auf die heutige Zeit, für den Frieden mit Gewalt. Was, wenn man mal ehrlich ist, die meiste Zeit nur durch Angst vor Verlust des eigenen ländlichen Reichtums entsteht. Militärische Stärke schreckt Angriffe ab und verhindert diese. Man kann es sich also wie ein Kriegsspiel vorstellen. Man selbst hat nur 50.000 Macht, während der Nachbarstaat 100.000 Macht besitzt. Deswegen greift man also nicht an, sondern versucht, Frieden zu schließen, um nicht zu verlieren.
Auch in Konfliktsituationen denken die meisten, dass man sich nur mit Gewalt gegen Ungerechtigkeit oder Unterdrückung wehren kann. Dieser, ironischerweise, sogenannte „bewaffnete Frieden“ beruht jedoch meist auf Angst und Macht, weniger auf Vertrauen und Gerechtigkeit. Demgegenüber steht die Auffassung, dass wahrer Frieden nur ohne Waffen möglich sei. Das Lustige: Ohne Waffen entsteht kein Krieg. Eher gesagt würde der Begriff dann nicht einmal existieren. Der Frieden wäre also alles, was die Menschheit kennen würde.
Waffen beenden Konflikte nicht dauerhaft, sondern verschieben sie oder verschärfen sie sogar. Gewalt erzeugt Gegengewalt und führt zu Leid, Zerstörung und Misstrauen. Frieden bedeutet nicht nur die Abwesenheit von Krieg, sondern auch soziale Gerechtigkeit und Respekt vor Menschen.
Allerdings darf man nicht übersehen, dass eine komplette Waffenlosigkeit offensichtlich schwer zu erreichen ist. Länder rüsten sogar mehr auf denn je. Solange nicht alle Menschen sowie Staaten bereit sind, auf Gewalt zu verzichten, bleibt die Gefahr vor Angriffen bestehen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Frieden ohne Waffen zwar schwierig, aber grundsätzlich möglich ist. Echter und dauerhafter Frieden kann nicht durch Gewalt erzwungen werden, sondern entsteht durch Kommunikation, Vertrauen und Gerechtigkeit. Waffen verhindern keinen Krieg, sie machen ihn nur wahrscheinlicher.
Hannah Tuchen
Mit der heutigen ersten offiziellen Sitzung des JBG-Schüler_innenrats, die ganz im Zeichen der Wahl stand, hat sich ein neuer Vorstand gebildet. Zur neuen Schülersprecherin wurde Paula Klaeske
(Kl. 9a) gewählt, unterstützt von zwei Stellvertretungen, Mena-Chiara Schoknecht und Corvin Elias Wolff (JG. 11), sowie drei weiteren, neuen Schülerinnen im Vorstandsteam, Benafsha Jamshidi (Kl.
7b), Marla Schneider (Kl. 8c) und Mia-Jolie Zilch (Kl. 9d).
Damit ist der Weg geebnet für zwei weitere Schuljahre voller Ideen, Engagement, Zusammenarbeit und neuen Projekten. Gemeinsam mit dem gesamten Schüler_innenrat und der Schüler_innenschaft möchte der neue Vorstand die SV-Arbeit am JBG weiterentwickeln, neue Impulse setzen und das Schulleben aktiv mitgestalten.
Im Zuge der Uwe Johnson Tage 2025 fand am Freitag, 14. November um 19:30 Uhr eine Lesung der etwas anderen Art in der Uwe Johnson-Bibliothek statt: Prof. Carsten Gansel, Vorsitzender der Mecklenburgischen Literaturgesellschaft e.V. stellte die Sammlung von Erzählungen „Blitz aus heiterem Himmel“ vor. In dem Band geht es um die Auseinandersetzung mit Geschlechterrollen und -tausch in der DDR-Literatur. Auszüge der anspruchsvollen Texte wurden von Maira Krause, Charlotte Wespatat und Mia Menzenhauer aus dem Theaterkurs 11/12 des JBG vorgetragen.
Der Lesung waren intensive Proben vorausgegangen, die von Frau Meincke und Herrn Dr. Wesolowski tatkräftig unterstützt wurden.
Ein großer Dank gilt den engagierten Schauspielerinnen für ihre gelungenen Beiträge und Dr. Wesolowski für die Idee, unser JBG und die Bibliothek auf so einladende Weise zusammenzuführen. Sie durften sich sogar auf der Säule der Bibliothek neben namenhaften Autor_innen verewigen.
Heide Meincke
Am 28. Oktober hat das FranceMobil viele französischlernenden Schüler_innen des JBGs begeistert. Empfangen wurde man von einer französischen Lektorin, welche sich zuallererst auf Französisch vorgestellt hat. Die Animationen fanden in einfachen und leicht verständlichen Worten auf Französisch statt, sie richteten sich auch an Schüler_innen, die noch kein Französisch können. Zu Beginn fragte die Lektorin verschiedene Körperteile auf Französisch ab, zum Beispiel Kopf, Schultern, Arme und Beine. Diese Begriffe sollten nach ihr wiederholt werden und gleichzeitig die passenden Bewegungen ausgeführt werden. Anschließend teilte sie die Gruppe in zwei Hälften, jeweils zwei Personen standen sich gegenüber und in die Mitte wurde ein Stift gelegt. Dann begann ein kleines Reaktionsspiel: Sagte die Lektorin ein Körperteil, musste man ihn schnell berühren, sagte sie jedoch „le Stylo”, galt es, so schnell wie möglich den Stift zu greifen. Zudem hat sie ein Würfelspiel mitgebracht, und jede Zahl hatte eine bestimmte Frage mit sich, welche die Schüler_innen auf Französisch beantworten konnten, zum Beispiel hat sich der eine mit Namen vorgestellt. Der andere erzählte, was er mag und was er nicht mag oder mit viel Glück hat man alle sechs Fragen beantwortet.
Zum Schluss wurde die Klasse in drei Gruppen aufgeteilt. Aus jeder Gruppe kam eine Person nach vorne, sodass schließlich drei Teilnehmer_innen an der Tafel standen. Dort waren viele Begriffe und Bilder angebracht. Dann wurde ein Lied abgespielt und immer, wenn eines der Wörter im Lied vorkam, mussten die drei möglichst schnell reagieren und auf das passende Wort an der Tafel tippen. Wer als Erste oder Erster richtig lag, bekam ein Punkt für das eigene Team. Das FranceMobil sorgte für eine unterhaltsame und lehrreiche Abwechslung im Schulalltag. Die Schüler_innen konnten spielerisch Französisch üben und gleichzeitig viel über Sprache und Kultur lernen.
Ibtessam Alahmad
Liebe Eltern,
liebe Schüler_innen,
wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass unsere Schule nun als Partnerschule der "Digitalen Drehtür" mit an Bord ist. Damit eröffnen sich neue, spannende Lernwelten – ganz individuell, digital und zukunftsorientiert.
Was bedeutet das konkret?
Warum lohnt sich die Anmeldung?
Den schulspezifischen Zugangslink haben die Schüler_innen über den Kurs "Schulgemeinschaft" auf itslearning erhalten. Es handelt sich um ein ergänzendes, schulexternes Angebot. Eltern können die Anmeldung mit Ihrem Kind vornehmen. Für Rückfragen wenden Sie sich gern an uns.
Julia Hastädt
Medienbildungsbeauftragte
Am 29. September fand an unserer Schule der diesjährige SV-Tag statt. Die gewählten Klassensprecher_innen und ihre Stellvertreter_innen der Klassen 7-12 kamen zusammen, um sich gegenseitig kennenzulernen und über ihre Vorstellungen und Wünsche für die Schule auszutauschen.
Ein Schwerpunkt lag dabei unter anderem auf der Frage: Wie sieht unsere Traumschule aus? In verschiedenen Methodenworkshops konnten die Schüler_innen eigene Ideen entwickeln und ausprobieren, wie sich Projekte konkret umsetzen lassen.
Begleitet wurden sie dabei von jungen Teamenden des SV-Bildungswerks Berlin, die selbst erfolgreich Schülervertretungsarbeit an ihren Schulen gestalten und ihr Wissen sowie ihre Erfahrungen weitergeben.
Mit viel Engagement stärkten sie unsere Klassensprecher_innen in ihrer Rolle und ermutigten sie, Verantwortung zu übernehmen und aktiv an der Gestaltung des Schullebens mitzuwirken.
Der SV-Tag war ein gelungener Auftakt in das neue Schuljahr und hat gezeigt, wie viel Potenzial und Motivation in unserer Schülervertretung steckt. Wir freuen uns darauf, entstandene Ideen weiterzuverfolgen und gemeinsam weitere im Schulalltag am JBG Wirklichkeit werden zu lassen.
Kristin Kraus
Wir, die Klasse 7d, haben heute mit Fairness, Anstrengung und viel Teamarbeit den Sporttag gewonnen. Dabei erlebten wir viele tolle Momente. Neben der Herausforderung, ein „Eismeer“ zu überqueren, mussten wir nacheinander durch ein bewegtes Springseil laufen. Außerdem konnten wir eine große Plane komplett umdrehen, auf der wir alle standen. Das klingt vielleicht einfach, aber das war es nicht. Nur durch gutes Nachdenken und Absprachen in der Klassengemeinschaft haben wir die Höchstpunktzahl in allen Spielen erhalten.
Vom 22. bis 26. September 2025 nahmen die Schüler_innen der Klassen 9c und 9d an einer spannenden Projektwoche im Rahmen des BoGy-Programms (Berufsorientierung am Gymnasium) teil.
In Zusammenarbeit mit dem BilSe Institut für Bildung und Forschung in Güstrow konnten die Jugendlichen an außerschulischen Lernorten in und um Güstrow vielfältige Berufsfelder kennenlernen.
Ob bei der Planung eines Abiballs, der Arbeit mit Metall, dem Erkunden von Wald-Ökosystemen, Einblicken in die Gastronomie sowie Hotellerie oder dem Nachempfinden einer Seenotrettung – die Jugendlichen erlebten praxisnahe und realitätsnahe Eindrücke aus dem Berufsalltag.
Der letzte Projekttag stand im Zeichen der Präsentation: Die Schüler_innen stellten ihre Erfahrungen, Erkenntnisse und Erlebnisse der Woche untereinander vor – mit Kreativität, Engagement und vielen neuen Ideen für die eigene Zukunft.
Ein herzliches Dankeschön an das BilSe-Institut und alle beteiligten Partner für diese lehrreiche und motivierende Woche!
Lukas Kollark
Unser Biologie-Leistungskurs 11 des John-Brinckman-Gymnasiums durfte am 14.07.25 im Rahmen einer Waldexkursion erleben, wie gut man all das theoretische Wissen des laufenden Semesters unter dem großen Thema „Ökologie“ am Beispiel „Ökosystem Wald“ direkt in der Praxis anwenden kann.
Die Leitung der Exkursion erfolgte durch den langjährigen Revierförster des Reviers „Kirch Rosin I“, Herrn Schmiedeberg, der uns mit all seinen Erfahrungen auf eine mehrstündige Entdeckungsreise mitnahm, die sowohl mit geschichtlichen Anekdoten als auch mit umfangreichen forstwirtschaftlichen und gesamtheitlichen ökologischen Aspekten gespickt war.
Dabei ging es nicht nur um die Geschichte der Entwicklung unserer Wälder nach der letzten Eiszeit und die Rolle der Forstwirtschaft, sondern auch um Biodiversität, Nahrungsgefüge, Artenkenntnis, Sukzession und Klimax, Bodenqualität und moderne Schädlingsbekämpfung.
Welche Maßnahmen gibt es aktuell in der Forstwirtschaft, um den klimatischen Bedingungen bezüglich Wasserverknappung und Hitzestress entgegen zu wirken? Wie entwickelt sich die Wolfspopulation im Forstamtsbereich und welche Folgen sind erkennbar? Solche und ähnliche aktuelle Fragen wurden vom Fachmann umfangreich und praxisrelevant beantwortet und hat unser Verständnis für ökologische und ökonomische Zusammenhänge deutlich vertieft.
Schüler_innen der Klasse 8c nahmen gemeinsam mit ihrem Klassenlehrer Herrn Kollark am Tag der Technik an der Universität Rostock teil.
In der Woche vom 07.07.2025 bis 11.07.2025 begaben sich 41 interessierte Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs unserer Schule auf eine bewegende und tiefgründige Studienfahrt zur Gedenkstätte Auschwitz in Oświęcim, Polen. Ziel dieser Reise war es, Geschichte nicht nur im Klassenzimmer zu lernen, sondern vor Ort zu erfahren und sich intensiv mit den Verbrechen des Nationalsozialismus auseinanderzusetzen.
Im Zuge dessen besuchten die Jugendlichen unter anderem eine Kunstausstellung des Überlebenden Marian Kołodziej, das Stammlager Auschwitz I und das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Bei geführten Rundgängen erhielten sie detaillierte Einblicke in die grausame Realität des Lageralltags. Besonders eindrücklich wirkten die erhaltenen Gebäude, persönliche Gegenstände der Opfer und die Gedenkstätten, an denen der millionenfachen Ermordeten gedacht wird.
„Zu sehen, wie sie [Kinder] schlafen mussten und erzählt zu bekommen, dass sie auch für Experimente genutzt wurden, war schrecklich für mich.“
„Es gab in Auschwitz einen Raum, in dem Kindermalerei oder -kritzelei an den Wänden war. Da war ein kleines Bild von drei Leuten, die gehängt wurden. Das war so ziemlich die Sache, die mich am meisten berührt hat.“
„Es hat mein Mitgefühl zutiefst erweckt.“
„Ich habe eine Rose in der Frauen- und Kinderbaracke abgelegt, weil kleine Kinder, die ihr ganzes Leben noch vor sich hatten, dort unter diesen Umständen leben mussten und gestorben sind.“
„Es [war] schrecklich für mich […] zu hören, dass sogar Kinder so behandelt wurden und keine jüdischen Kinder dort waren, da diese bei der Ankunft sofort umgebracht wurden.“
Ein wichtiger Bestandteil der Fahrt war auch die intensive Vor- und Nachbereitung im Unterricht bzw. in der Lernwerkstatt. So wurden persönliche Fragen aufgegriffen, Hintergründe vertieft und Raum für Trauer, Nachdenken und Diskussion gegeben. Die Schülerinnen und Schüler zeigten dabei ein hohes Maß an Ernsthaftigkeit und Verantwortungsbewusstsein.
Die Studienfahrt war nicht nur ein Blick zurück, sondern auch ein Appell für die Gegenwart und Zukunft: gegen Antisemitismus, Rassismus und jegliche Form von Menschenverachtung.

Nach der diesjährigen Mitgliederversammlung stand dem Förderverein ein Vorstandswechsel bevor.
Karsten Böger war seit 10 Jahren der 1. Vorsitzende des Vereins und hat diese Aufgabe mit großer Leidenschaft gemeistert. Auf eigenen Wunsch ist Herr Böger nicht mehr als Vorsitzender angetreten und gibt sein Wissen und seinen Platz an Lisa Krüger weiter.
Das neue Team freut sich nun auf die weitere Zusammenarbeit.
Das Tagebuch, welches Anne Frank von Juni 1942 bis August 1944 schrieb, ist Bestandteil unseres kulturellen Gedächtnisses, weil es ein kraftvolles Dokument menschlicher Erfahrung in Zeiten des Holocausts darstellt. Die Lektüre bietet insofern einen ungewöhnlichen Einblick in die Gedanken und Gefühle einer Jugendlichen, als dass Anne ihre Aufzeichnungen im Versteck vor den Nationalsozialisten in einem Hinterhaus in Amsterdam anfertigte. Doch wie reagieren Jugendliche von heute auf solch eine beklemmende Geschichte aus der europäischen Geschichte?
In den vergangenen Wochen hielten Schülerinnen und Schüler der 8c ihre ersten Eindrücke zunächst in Form eines Audiotagebuches fest. Dazu lasen sie daheim ihre Lieblingskapitel zu jeweils vorgegebenen Lektüreetappen ein und begründeten ihre Auswahl, sodass dann im Unterricht auf ausgewählte Kommentare, Thesen und Fragen der Klasse Bezug genommen werden konnte. Zugleich wurden die Eindrücke im übergeordneten Kontext von Flucht als Lebenserfahrung diskutiert.
Da beim Lesen vor allem das Entdecken und Hellhörigwerden im Vordergrund standen, um eine angemessene Vertiefung im Geschichtsunterricht des anstehenden Schuljahres gewissermaßen anzubahnen, gerieten hauptsächlich jene Aspekte in den Fokus, die in der Auseinandersetzung mit Anne Franks Geschichte gern vergessen werden: Das Mädchen war mit ihren 13 Jahren damals noch ein Kind, welches seine Entwicklung zu einer jungen Frau fernab der Außenwelt bestreiten musste! Folgerichtig stießen bei den jungen Leserinnen und Lesern auch Annes Konflikte mit den eigenen Eltern sowie ihre aufkeimenden Liebesgefühle zu Peter, dem Sohn der Mitbewohnerfamilie, auf besonderes Interesse. Zur Abrundung der Unterrichtseinheit erhielt die Klasse dann abschließend einen kreativen Schreibauftrag, bei dem sie die Wahl hatte: Entweder schicke man dem Vater von Anne, der zeitlebens die Botschaften seiner Tochter in die weite Welt tragen wollte, einen Brief ins Jenseits oder man verfasse einen Tagebucheintrag aus der Sicht einer anderen Person aus dem Versteck. Im Folgenden werden nun ausgewählte Ergebnisse der 8c präsentiert:
#Brief ins Jenseits
Martin Fietze
Hallo Herr Frank,
das Buch von Anne hat mir detailliert beschrieben, was sie und alle anderen im Versteck durchgemacht haben. Es war wirklich eine große Leistung und fast hätten alle überlebt. Es war nur noch ein kurzer Zeitraum, doch dann wurden sie verraten. Es hinterlässt einen bleibenden Eindruck, wie Ihre Tochter geschrieben hat. Alles – ihr eigenes Leben, die Beziehungen zu den anderen Bewohnern im Versteck, aber auch Essen, Politik und Kriegsgeschehnisse – hat Anne ausführlich beschrieben. Beim Lesen war es besonders beeindruckend, wie sie trotz solcher Umstände so eine positive Einstellung behalten konnte.
Auch für Sie, Herr Frank, muss es sehr schwer gewesen sein. Die Zeit im Hinterhaus, aber auch die Nachkriegszeit ohne Ihre Familie waren sicherlich hart. Sie haben alle verloren: Ihre Frau, Ihre Kinder … Das muss prägend und schrecklich gewesen sein. Ihr Ziel, Annes Tagebuch zu verbreiten, hat indes funktioniert. Heute, mehr als 50 Jahre nach dem Krieg, wird das Buch immer noch viel gelesen. Es ist sogar zu Schulstoff geworden, der in vielen Aufgaben behandelt wird, bei denen man sich in die schwierige Lage hineinversetzen und auch über sich selbst reflektieren soll, wenn man das erlebt hätte. Sie und Ihre Familie sind somit zu einembedeutenden und wichtigen Beispiel für die Geschichte des Zweiten Weltkriegs und die Judenverfolgung geworden.
Ich glaube, in solch einem Szenario könnte ich mich, wenn ich müsste, zurechtfinden, jedoch kann ich mir so einen Stress und so eine Situation kaum vorstellen, nicht aus der heutigen Sicht. Ich habe zwar das Gefühl, dass die Länder unserer Zeit wieder auf einen Weltkrieg zusteuern, vor allem durch die vielen Konflikte in dieser Zeit. Jedoch denke ich, dass es vielleicht wieder einmal gegen die Juden gehen wird, doch dieses Mal von allen Mächten. Es gibt nämlich bereits wieder Konflikte diesmal nicht mit den Deutschen, sondern in anderen Ländern. Hoffentlich treten meine Befürchtungen nicht ein.
Herzliche Grüße
Emil Martens
Lieber Otto Frank,
mein Name ist Lilli, ich komme aus dem Jahr 2025 und habe das Tagebuch Ihrer Tochter gelesen. Mir war vorher gar nicht bewusst, wie schlimm die Zeit für Sie und Ihre Familie gewesen sein musste. Als ich das Tagebuch las, habe ich mich in die Lage Ihrer Tochter Anne versetzt und ich fand das ehrlich gesagt schrecklich. Ich persönlich könnte mir niemals vorstellen, so zu leben oder zu wohnen. Erstens könnte ich es nicht aushalten, jeden Tag leise zu sein und immer die Angst zu haben, dass mich irgendjemand hören kann. Ich finde, man sollte als Kind eine schöne Kindheit haben, aber das ging in Ihrem Fall leider nicht, da Sie so viele Verbote einhalten mussten und Ihnen so schlimme Dinge angetan wurden!
Mich hat das Tagebuch echt berührt und auch, wenn man es sich etwas merkwürdig anhören mag, fand ich das Buch wirklich spannend. Heutzutage ist es eben unvorstellbar, dass man von seiner eigenen Familie getrennt wird oder von seinem Zuhause fliehen muss. Ich möchte gar nicht wissen, wie schlimm es für Sie gewesen sein muss, all dies zu erleben.
Nun erzähle ich Ihnen noch etwas aus dem Jahr 2025, in dem ich lebe. Also, heutzutage gibt es zwar immer noch Kriege und Auseinandersetzungen, was nicht schön ist, aber ich bin froh, dass es hier in Deutschland keinen weiteren Krieg gegeben hat, und ich hoffe, es wird auch so bleiben, denn nachdem ich das Tagebuch gelesen habe, habe ich ziemlich Angst vor einem Krieg. Ich danke Ihnen, dass Sie sich entschlossen haben, das Tagebuch zu veröffentlichen. Damit haben Sie vieles verändert und der Nachwelt einen Einblick in das Leben von früher verschafft.
Dankeschön!
Lilli Tornauer
Lieber Otto Frank,
ich habe das von Ihnen veröffentlichte Tagebuch Ihrer Tochter Anne Frank gelesen und möchte Ihnen dazu etwas mitteilen. Zuerst möchte ich Ihnen sagen, dass Ihre Tochter auch schon in ihrem jungen Alter eine sehr starke Person war. Ich bin ungefähr in Annes Alter und kann mir überhaupt nicht vorstellen, zwei ganze Jahre in einem Hinterhaus zu wohnen. Es ist wirklich ein emotionales Tagebuch, das mich echt berührt hat. Es ist beeindruckend zu sehen und zu lesen, wie sie und ihre Familie dort im Hinterhaus gelebt haben. Es ist aber auch so schrecklich, was Sie alles durchmachen mussten, und dass all dies nicht einmal 100 Jahre her ist, schockiert mich.
Anne hat mir mit ihrem Tagebuch gezeigt, dass man alles schätzen sollte, was man hat, da sich alles innerhalb von Sekunden ändern kann. Ich bin Ihnen wirklich dankbar, dass Sie das Tagebuch nach dem Krieg veröffentlicht haben, denn es ist so etwas wie ein historischer Zeitzeuge. Das, was in dem Tagebuch steht, ist nichts Ausgedachtes, sondern es ist der Alltageiniger Juden in der Zeit des Nationalsozialismus. Manche Leute denken zwar, dass an manchen Stellen zu viele private Informationen stehen, aber das sehe ich nicht so. Zum Beispiel das mit Annes Periode. Ich finde es gut, dass auch das im Buch steht, denn das gehört eben zum Alltag einer Frau. Egal ob früher oder heute, ob im Versteck oder ganz normal zu Hause, so etwas sollte kein Tabu-Thema sein. Meiner Meinung nach ist das Tagebuch so gut, wie es ist. Nicht umsonst wurde es in über 70 Sprachen übersetzt, also können Sie sich sicher sein, dass viele Menschen es gelesen haben.
Jetzt haben wir das Jahr 2025, und es ist anders als früher. Juden werden nicht mehr eingeschränkt und können einfach ganz normal leben wie alle anderen. Hier in Deutschland gibt es im Moment auch keinen Krieg. Zum Glück! In anderen Teilen der Welt allerdings schon, zum Beispiel in Russland und der Ukraine. Ich hoffe wirklich, dass diese Kriege aufhören und auch keine neuen mehr gestartet werden. Ich verstehe den Hass gegenüber einer bestimmten Menschengruppe sowieso nicht. Warum können wir nicht einfach alle friedlich miteinander leben?! Im Endeffekt sind wir doch alle einfach nur Menschen.
Sonst leben wir hier in Deutschland eigentlich ganz gut. Wir sind relativ gut digitalisiert und die meisten leben hier ein gutes Leben. Ich hoffe wirklich, dass dies auch so bleibt. So etwas wie den Zweiten Weltkrieg möchte man einfach nicht noch einmal erleben, vor allem weil ich jetzt weiß, wie Sie und Ihre Familie und Freunde gelitten haben. Hoffentlich haben Sie und auch alle anderen nun ein "schöneres Leben" im Jenseits.
Ganz liebe Grüße
Marie Loga
#Andere Perspektiven
10.11.1943
Liebes Tagebuch,
Italien hat kapituliert, heute früh im Radio wurde es verkündet. Trotzdem habe mit jedem weiteren Tag, der vergeht, Angst, dass sie uns bald finden und in ein Lager verfrachten. Herrn Kleiman will es derweil nicht besser gehen und trotzdem versucht er, uns aufzumuntern. Doch leider musste er heute ins Krankenhaus. Als er sich verabschiedete, fühlte es sich nicht so an, als würde er ins Krankenhaus gehen. Er verabschiedete sich mit diesem Lächeln, dass bald alles gut sein werde, und ging dann einfach.
Ich weiß nicht, wie lange ich es hier noch so aushalten werde. Es ist auch schon fast ein Jahr vergangen, seitdem wir hier festsitzen. Ich vermisse mein altes Leben, meine Freunde und sogar die Schule. Ich würde viel dafür tun, um dort wieder hingehen zu dürfen. Rausgehen generell – ich vermisse das Gefühl, die Luft und Sonne auf meiner Haut zu spüren. Ich hoffe, dass das alles bald vorbei sein wird und ich wieder als "normaler" bzw. gleichwertiger Mensch angesehen werde. Ich will auch wieder ein eigenes Zimmer, ich will nicht mehr mein Zimmer mit meinen Eltern teilen! Wenigstens sind es keine fremden Personen, so wie bei Anne.
Ich frage mich, wie sie das aushält.
Deine
Margot
[Lisa Radjef]
17.01.1944
Liebes Tagebuch,
obwohl an diesem Tag nicht viel passiert ist, möchte ich dir davon erzählen. Heute Morgen beim Frühstück kamen wieder typische Diskussionen auf, bis dann alle etwas an Anne auszusetzen hatten. Irgendwie finde ich es lustig, wenn sie Anne mal wieder als dickköpfiges,schlecht erzogenes Gör bezeichnen. Einige der Dinge, die ihr gegenüber geäußert werden, finde ich trotzdem ein bisschen hart. Ich halte aber lieber den Mund.
Nach dem Frühstück ging ich nach oben, mit der Mission, ein wenig Englisch zu lernen. Da ich mich nach einer Stunde nicht mehr konzentrieren konnte, legte ich meine Englischnotizen beiseite. Mein Kopf fühlte sich so an, als würde dort jemand einen Nagel hineinschlagen. Ich ging auf den Dachboden, in der Hoffnung, es würde dort besser werden, weil es normalerweise weniger stickig als im Rest des Hauses ist. Leider half es nicht, sodass ich nach einer Weile wieder nach unten stieg. Mein Kopf brummte, als ich mich auf mein Bett setzte. Ich saß einfach nur da und versuchte, meine Gedanken wieder in den Griff zu kriegen. Irgendwann betrat meine Mutter das Zimmer und meinte, es gäbe Essen.
Während des Mittagessens gab es weitere Streitigkeiten, die bei meinen Kopfschmerzen furchtbar zu ertragen waren. Ich versuchte, mir nichts anmerken zu lassen. Danach kam endlich ein wenig Ruhe ins Hinterhaus. Jeder ging seiner Beschäftigung nach. Ich vertrieb mir die Zeit, indem ich ein bisschen las.
Nach einiger Zeit mit langweiliger Lektüre hörte ich, wie Frau Frank mit einer ihrer beiden Töchter sprach. Wenn ich die Stimme richtig erkannt habe, war es Anne. Sie durfte sich mal wieder anhören, wie perfekt ihre Schwester doch sei. Dazu möchte ich aber kurz anmerken, dass ich mich frage, warum sie sich beschwert. Anne ist vielleicht nicht so klug wie Margot, aber viel fehlt nicht. Würde man mich dagegen mit den beiden vergleichen, dann würde man sehen, dass es einen riesigen Unterschied zwischen den Schwestern und mir gibt. Neben ihnen fühle ich mich wie ein Nichtsnutz. Ich bin leider nicht mal im Ansatz so toll wie die zwei. Ist aber auch egal …
Meinem Kopf geht es mittlerweile besser. Vielleicht kann ich dir ja morgen irgendetwas Spannendes aus dem Hinterhaus erzählen.
Dein Peter
[Lara Hemesath]
06.01.1944
Liebes Tagebuch,
heute ist etwas ganz Tolles passiert. Anne kam wieder in mein Zimmer und wollte mit mir sprechen. Ich weiß, wir reden nur miteinander, aber trotzdem finde ich das einfach schön. Am Abend, so gegen 21 Uhr, klopfte es an meiner Zimmertür. Ich sprang auf und öffnete die Tür. Da stand Anne und lächelte mich an. „Hey, komm doch rein“, sagte ich. Einige Zeit später saßen wir dann in meinem Zimmer und redeten.
Ich habe das Gefühl, dass Anne sich mir richtig gut öffnen kann. Doch ich merke auch, dass ich mich ihr gut öffnen kann. Natürlich habe auch ich Angst. Wir leben hier nun schon so lange versteckt und eingeschlossen. Doch seitdem ich Anne habe, ist wenigstens hier drinnen alles gut. Ich sehe auch, wie sie mir immer in die Augen schaut. Doch ich kann ihre Blicke nicht so richtig deuten. Ich meine, ob sie mich nun auf eine andere Art und Weise mag oder nicht. Ich mag sie schon irgendwie und ich hoffe, wir können irgendwann über unsere Gefühle reden. Auf jeden Fall war der Abend mit ihr wieder sehr schön. Nur manchmal sieht sie etwas unsicher aus. Ach, ich hoffe doch nicht, dass sie denkt, ich finde sie langweilig oder so. Denn das tue ich nicht. Jetzt werde ich aber erst einmal schlafen gehen.
Gute Nacht und bis morgen. Dein Peter
P.S.: Ich hoffe, Anne kommt morgen wieder.
[Xenia Potratz]
Die Klasse 10c besuchte im Rahmen des Geschichtsunterrichts die Dokumentations- und Gedenkstätte in der ehemaligen Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) in Rostock. Bei einer eindrucksvollen Führung erhielten die Schüler_innen Einblicke in die Geschichte politischer Verfolgung in der DDR, die Haftbedingungen sowie die Methoden des staatlichen Überwachungsapparats. Die Exkursion bot Gelegenheit zur intensiven Auseinandersetzung mit den Themen Unrecht, SED-Diktatur und Erinnerungskultur. Begleitet wurde die Exkursion von Frau Meincke und Frau Krüger.
Liebe Eltern,
das 2. Schulhalbjahr ist in vollem Gange, der Frühling hält allmählich Einzug und die Osterferien rücken in Sichtweite. Somit ist es Zeit, einen Blick auf die Wochen danach zu werfen. Wie im Elternbrief zum Schuljahresbeginn schon angekündet, werden wir am Tag nach den Osterferien, dem 24.04.2025, einen Distanztag durchführen. Bereits in den vergangenen Schuljahren ging es dabei v.a. um die Auffrischung der digitalen Werkzeuge des Distanzunterrichts. In diesem Schuljahr liegt der Fokus zudem auf dem Thema „Künstliche Intelligenz“, da die aktuellen Entwicklungen auf diesem Gebiet unseren Unterricht unmittelbar und zeitnah verändern. Unser Ziel für diesen Tag ist es, alle an Schule Beteiligten – also Schülerinnen und Schüler, das Kollegium sowie die Eltern mit diesem Thema in Berührung zu bringen, um über dessen Bedeutung für die Veränderung des Lernens aufzuklären. Dazu werden die Schülerinnen und Schüler von uns an diesem Tag Aufgaben über itslearning erhalten, welche sie zu Hause bearbeiten können. In den ersten beiden Blöcken finden sie heraus, was hinter künstlicher Intelligenz steckt. Sie erforschen mit Hilfe einer digitalen Pinnwand, die eine „Schritt-für-Schritt-Anleitung“ umfasst, wie KI funktioniert und was im Umgang mit ihr beachtet werden muss. Dies ermöglicht im dritten Block eine kritische Reflexion über KI-generierte Ergebnisse und das Ziehen von Schlüssen für den eigenen Umgang. Während der Bearbeitungszeit steht stets eine Lehrkraft digital über itslearning für Fragen und/oder Probleme zur Verfügung. Zur Bearbeitung benötigen die Kinder ein digitales Endgerät und eine Internetverbindung sowie ihren itslearning-Zugang. Sollte es dabei Schwierigkeiten geben, bitten wir vorab um eine Rückmeldung per Mail. Parallel dazu werden wir Lehrerinnen und Lehrer uns einen ganzen Tag in der Schule zu diesem Thema fortbilden. Am Abend möchten wir dann interessierte Eltern in die Schule einladen, um ebenfalls mit Ihnen in einen Austausch zu dem veränderten Lernen durch KI zu kommen.
Im Rahmen der thematischen Elternversammlung, die um 18:30 Uhr in Haus 1 (Am Wall 6) beginnen wird, möchte das KI-Team Ihnen Möglichkeiten des Einsatzes dieser Technologie im und außerhalb des Unterrichts aufzeigen, Anwendungsgebiete präsentieren und über Chancen und Gefahren mit Ihnen ins Gespräch kommen. Zur besseren Planung der Veranstaltung ist es notwendig, einen Überblick über die Anzahl der Teilnehmenden zu erhalten. Deshalb bitten wir um eine konkrete Anmeldung. Dafür haben wir einen QR-Code vorbereitet, über den Sie sich ganz schnell und bequem zurückmelden können (siehe ausgegebener Elternbrief). Wir möchten diesen thematischen Tag für alle möglichst interessant und effektiv gestalten und würden uns freuen, wenn viele von Ihnen die Gelegenheit nutzen, sich über das Thema KI zu informieren. Denn nur in gemeinsamer Verantwortung werden wir diese Herausforderungen auch erfolgreich meistern.
Für Fragen bzgl. des Elternabends oder Herausforderungen bzgl. der technischen Ausstattung oder des itslearning Zugangs wenden Sie sich bitte per Mail an: [email protected]
Bei allen weiteren Rückfragen können Sie sich jederzeit direkt an mich wenden.
Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien dann erstmal schöne Ostertage.
Mit freundlichen Grüßen
Jan Rädke
Schulleiter JBG
Am 04.03.2025 wurde ein Raum für unsere Schüler_innenvertretung eröffnet. Dieser Raum befindet sich im Keller und ist ein weiterer Teil unseres Projekts "Wohlfühlspace". Hier können zukünftig die Schüler_innen der Schüler_innenvertretung neue Ideen sammeln und Projekte umsetzen.
Die Wohnungsgesellschaft Güstrow mit Sitz in der Gleviner Str. 30 hat uns eingeladen, ihre beiden Schaufenster mit Objekten aus dem Kunstunterricht zu gestalten. Seit einigen Tagen sind nun Handpuppen und Marionetten aus einem der WPU-Kurse der Klassen 9 und Architekturmodelle aus dem Leistungskurs der Jahrgangsstufe 12 zu sehen.
Schaut mal vorbei und erlebt die verschiedensten Charaktere der Figuren oder erfahrt, mit welchen Hausprojekten den Folgen des Klimawandels widerstanden werden könnte.
Die Wohnungsgesellschaft spendierte als Dankeschön dem Förderverein der Schule 300,00€. Wir danken also ebenso!
Irene Heinze und Barbara Wolbring
Liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Eltern,
ich möchte an dieser Stelle kurz über den Umgang mit der Streiksituation in der kommenden Woche informieren. Am Montag (der Dienstag wurde gestrichen!) kommt es im öffentlichen Dienst wieder zu Streiks, von denen auch der Busverkehr betroffen sein wird. Die betreffenden Schüler_innen müssen durch die Eltern abgemeldet werden und gelten dann als entschuldigt.
Dennoch sollen die Schüler_innen am Unterricht teilnehmen. Die Lehrer_innen bereiten in der Regel die Aufgaben der jeweiligen Stunde auch für den Distanzunterricht vor, sodass alle die Aufgaben auch in der Häuslichkeit bearbeiten können. Ich weise daher alle darauf hin, dass die Informationen in ItsLearning am Montag ab 08:00 Uhr zur Kenntnis genommen werden. Es ist auch möglich, dass Ergebnisse aus der Stundenarbeit abgegeben werden sollen. Fällt der Unterricht in der Schule aus, gilt dies auch für den Distanzunterricht.
Wenn technische Schwierigkeiten für der Teilnahme am Unterricht aus der Distanz bekannt sind, bitte ich um eine Information durch die Eltern bei der Abmeldung ihrer Kinder in den Sekretariaten.
Sollte es weitere Streiktage geben, werden wir wieder ähnlich verfahren.
Ein schönes Wochenende wünscht allen
Jan Rädke
Schulleiter JBG
Liebe Schulgemeinschaft,
die Gewerkschaft ver.di hat für den morgigen Freitag. 21.02.2025 zum Warnstreik im öffentlichen Dienst aufgerufen. Demzufolge ist der gesamte Linienverkehr von rebus im gesamten Landkreis Rostock und der Hansestadt Rostock stillgelegt. Selbstverständlich findet der Unterricht an diesem Tage trotzdem statt.
Wenn Schüler_innen des Umkreises von Güstrow auf den Bus angewiesen sein sollten, dann könnte natürlich versucht werden, alternative Fahrmöglichkeiten zu organisieren. Gelingt dies nicht, dann gilt folgende Regelung:
Die Schüler_innen gelten nur dann als entschuldigt, wenn die Erziehungsberechtigten ihre Kinder oder volljährige Schüler_innen sich selbst an der Schule für den betreffenden Zeitraum möglichst schriftlich abmelden. Das bedeutet ebenso, dass (wie bei Krankheit) morgens eine telefonische Abmeldung (oder per Mail) erfolgen muss. Innerhalb der Stadt Güstrow kann auch ohne Nutzung des Schulbusses das Erreichen der Schule möglich sein.
Viele Grüße
K. Kölpin (stellvertretende Schulleiterin)
Auch unser dritter Projekttag war sehr erfolgreich: Die Räume wurden umgestaltet, Pinnwände dekoriert und Lernspiele vorbereitet. Das Haus war also voller kreativer Unruhe!
Alle Schüler_innen haben die letzten Vorbereitungen für unseren heutigen Tag der offenen Tür getroffen. Wir hoffen, dass unsere zukünftigen Siebtklässler_innen tolle Eindrücke sammeln und ein paar schöne Stunden an unserer Schule verbringen konnten. Im nächsten Jahr habt ihr dann die Ehre, diesen Tag vorzubereiten, wenn es wieder heißt: #wirfürunserjbg
Euer Journalist_innen-Team
Am 23.02.2025 fand der zweite Projekttag statt, der voller spannender Aktivitäten war! So hat der Französischkurs fleißig gekocht und gebacken – eine tolle Gelegenheit für alle Beteiligten, sich auszutauschen und nebenbei leckere Gerichte zu zaubern. Darüber hinaus wurden Klassenräume gestaltet, Spiele gespielt und Geld für unser 99-Funken-Projekt gesammelt.
Die Projektgruppen sind hervorragend vorangekommen, und die Schüler_innen hatten – wie wir in unseren Interviews feststellen konnten – großen Spaß.
Alles in allem war es ein gelungener Tag.
Wir freuen uns schon auf morgen!
Am 22.01.2025 startete die diesjährige Projektwoche unserer Schule mit dem Motto „Tage der Zukunft – JBG für Nachhaltigkeit“. Drei Tage lang werden die Schüler_innen der 7., 8. und 11. Klassen in 22 verschiedenen Projekten aktiv sein. Von sportlichen Aktivitäten über handwerkliche Angebote bis hin zu Fremdsprachen steht eine große Auswahl zur Verfügung. Ziel ist es, den Schüler_innen die Möglichkeit zu geben, ihren individuellen Interessen nachzugehen. Außerdem soll die Schule durch die Ergebnisse der Projekte am Tag der offenen Tür (25. Januar 2025) repräsentiert werden. Dabei sollen auch die Sechstklässler_innen einen Eindruck von unserer Schule gewinnen. Wir freuen uns auf die kommenden Tage!
Euer Journalist_innen-Team
#Projekttage #wirfürunserjbg
Die Reise begann chaotisch, aber abenteuerlich. Um Mitternacht sollten wir in Güstrow mit einem Bus nach Berlin fahren, doch der Bus kam nicht! Kurzerhand sprangen die Eltern einiger Schülerinnen ein und organisierten eine improvisierte Fahrgemeinschaft. Gegen 1 Uhr starteten wir in mehreren Autos Richtung Berlin und erreichten den Flughafen nach einer zweistündigen Fahrt – rechtzeitig für unseren Flug nach Amsterdam.
Von dort ging es nach einer anderthalbstündigen Verspätung auf den langen, zehnstündigen Flug nach Seattle. Nach der Landung brachte uns eine weitere zweistündige Autofahrt schließlich nach Yakima, Washington, wo wir die kommenden vier Wochen verbrachten.
Ankunft in Yakima und die West Valley Highschool
Die ersten Tage standen ganz im Zeichen des Kennenlernens. Wir erkundeten unsere Gastfamilien, die Umgebung und natürlich die beeindruckende West Valley Highschool. Dort hatten wir die Gelegenheit, amerikanische Schüler_innen zu begleiten – also zu „shadowen“ –, um ihren Schulalltag hautnah mitzuerleben. Ab der dritten Woche durften wir sogar eigene Stundenpläne zusammenstellen und selbstständig am Unterricht teilnehmen. Neben der Highschool besuchten wir weitere Schulen des West Valley School Districts, darunter die Junior Highschool, die Middle School und verschiedene Elementary Schools, auf die wir individuell aufgeteilt wurden. Dabei entwickelten wir bei den Schüler_innen schon fast einen kleinen Kultstatus.
Seattle: Stadt der Innovation
Ein Highlight der Reise war unser mehrtägiger Ausflug nach Seattle. Statt in einem Hotel übernachteten wir dort in einer Kirche, die uns als Unterkunft diente – eine außergewöhnliche Erfahrung. Von hier aus bahnten wir uns mit dem öffentlichen Nahverkehr den Weg durch Seattle. Am ersten Tag besuchten wir das Museum of Flight, wo wir die Geschichte der Luftfahrt hautnah erlebten. Anschließend fuhren wir ans Wasser, um dort mit dem Riesenrad zu fahren. Danach ging es noch zur Gum Wall, einer Attraktion der anderen Art, denn es handelt sich um eine Gasse, deren Hauswände über und über mit gekautem Kaugummi beklebt ist. Der zweite Tag stand im Zeichen von Kunst und Architektur: Wir erkundeten das Museum of Pop Culture, das uns in die Welt der Musik, Filme und Videospiele eintauchen ließ, und genossen die spektakuläre Aussicht von der Space Needle. Um dann noch ein wenig über den Pike Place Market zu schlendern.
Wandern in den Bergen
Ein weiterer unvergesslicher Ausflug führte uns in die Berge des Mount-Rainier- Nationalparks. Auf der Hinfahrt kamen wir über Umwege zu dem aktiven Vulkan Mount St. Helens, über den wir in einem nahegelegenen Forschungszentrum spannende Einblicke erhielten. Mitten in einem Waldgebiet übernachteten wir in einem kleinen Hotel und genossen die zwei Tage voller Natur. Am nächsten Wandertag legten wir trotz des grauen Wetters auf zwei Wanderstrecken mehrere Kilometer zurück und entdeckten wunderschöne Wasserfälle wie die Narada Falls und die Martha Falls und sogar einen Gletscher des Mount Rainier. Am dritten Tag traten wir die Rückreise an.
Homecoming Ball: Ein glanzvoller Abschluss
Kurz vor unserer Rückreise erwartete uns ein besonderes Erlebnis: der Homecoming Ball mit dem Motto „A Starry Night“ der West Valley Highschool. In festlicher Kleidung, bei funkelnden Lichtern und stimmungsvoller Musik feierten wir gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern und konnten uns sogar deutsche Lieder wünschen, die zum Ende auch gespielt wurden. Es war ein unvergesslicher Teil unseres Highschool-Abenteuers.
Eine unerwartete Rückreise
Auf der Rückreise wartete eine letzte Überraschung: Wir verpassten unseren Flug von Seattle und mussten zwei weitere Tage in einem Hotel in der Nähe des Flughafens verbringen. Doch auch diese Zeit nutzten wir, um die Erlebnisse der vergangenen Wochen Revue passieren zu lassen und die letzten gemeinsamen Momente in den USA zu genießen.
Was bleibt?
Von der kurzfristig umorganisierten Abfahrt in Güstrow bis zu Wanderungen in den Bergen des Mount-Rainier Nationalparks, das Wandeln in einer Großstadt wie Seattle und neuen Bekanntschaften in Yakima – diese Reise war einzigartig. Für alle, die eine solche Möglichkeit haben: Nutzt sie! Denn diese Erinnerungen und Erfahrungen werden euch ein Leben lang begleiten.
GAPP-Teilnehmerin
Es sind die Preisträger_innen des 8. Barlach-Schüler-Wettbewerbes 2023/24.
Zu diesem Thema herausgefordert, gestalteten die Brinckmänner ausdrucksstarke Charaktere, wie sie auch für Ernst Barlach von Interesse waren. Nicht das glatte Schöne, sondern die Einzigartigkeit von Menschen mit „Ecken und Kanten“ war gefragt.
Aus unserer Schule konnten sich 13 einzelne Jugendliche (also gut die Hälfte aller vergebenen Preise, die an 6 verschiedene Schulen gingen) und die gesamte Klasse 10c (Schuljahr 2023/24) über besondere künstlerische Materialien bzw. einen Workshop mit dem Güstrower Künstler Henning Spitzer freuen. Einige Schüler_innen der 10c gestalteten die Veranstaltung zur Preisverleihung mit und ließen ihre Masken „tanzen“.
Irene Heinze
Hier einige Einblicke:
Dies sind unsere Preisträger_innen der Schulrunde der Mathematik-Olympiade. Einige von ihnen werden uns im November auf Regionalebene vertreten und dafür drücken wir die Daumen und wünschen beste Ideen und Spaß beim Knobeln.
Susann Schön
Das Sekretariat ist in der Ferienwoche nicht besetzt.
Am Montag, den 9. September 2024, unternahmen Schüler_innen der Medienscouts eine Exkursion nach Hamburg in die Fernsehstudios des Norddeutschen Rundfunks (NDR), um einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.
Der Tag begann gegen 09:00 Uhr mit der Zugfahrt nach Hamburg. Ein paar Umstiege und 3 Stunden später erreichten wir den Hauptbahnhof. Als wir in den Fernsehstudios ankamen, wurden wir sehr herzlich begrüßt und in einen Gruppenraum geführt, in dem uns ein kurzer Film über den NDR gezeigt wurde. Dann begann die etwa zweistündige Führung, in der wir Einblicke in den Kostümfundus, die Maske, die Regie und die Studios bekamen. Uns wurde erklärt, wie lange bestimmte Abläufe dauern, wie die Reinigung und Planung der Kostüme abläuft und was alles im Hintergrund passiert, wovon man als Zuschauer_in vor dem Fernseher nichts mitbekommt. Wir sahen, wie die Studios von innen aufgebaut sind, wie viel Technik eingesetzt wird und bekamen einen Einblick in die Regie und Vorbereitung einer Sendung. Außerdem trafen wir einige Moderator_innen, die uns ebenfalls einiges zu ihrer Arbeit erklärten und all unsere Fragen beantworteten.
Anschließend endete die Führung wieder im Gruppenraum, wo wir mit einem Fotoautomaten Bilder als Erinnerung an dieses Erlebnis machten.
Danach fuhren wir zur Elbphilharmonie, einem der beeindruckendsten Wahrzeichen Hamburgs, wo wir die Möglichkeit hatten, die Plaza zu besuchen und einen atemberaubenden Blick über Hamburg und vor allem den Hamburger Hafen zu genießen. Den Tag rundeten wir mit einem gemeinsamen Abendessen ab, bevor es dann wieder mit dem Zug zurück nach Güstrow ging.
Es war ein erlebnisreicher Tag, an dem wir viele interessante Dinge dazulernten und eine schöne gemeinsame Zeit hatten, die uns ein Stück näher zusammengeschweißt hat.
Alicia Zielke
Nachdem die langersehnten Sommerferien vorbei waren, begann am Montag, dem 02.09.2024, das neue Schuljahr 2024/25. Der Schuljahresstart ist immer ein aufregender Moment, der mit frischen Erwartungen und einer Menge Aufregung gefüllt ist. Während sich die Schüler_innen der 7. Klassen noch an ihre neue Umgebung gewöhnen und die Schüler_innen der 11. Klassen bereits erste Herausforderungen im oberen Schulbereich meistern, ist der Auftakt des Schuljahres voller dynamischer Eindrücke und neuer Erfahrungen. Wir haben Schüler_innen aus beiden Jahrgangsstufen befragt, um zu erfahren, wie sie die ersten beiden Wochen erlebt haben und welche Abenteuer und Herausforderungen sie bereits gemeistert haben.
Für die 7. Klassen standen die ersten drei Tage ganz im Zeichen des Kennenlernens. Im Klassenverbund wurden Vorstellungsrunden, Kennlernspiele und ein Speed-Dating durchgeführt. Ein weiteres Highlight war das Spielsportfest, das am Mittwoch stattfand. Hier konnten die Schüler_innen nicht nur ihre Teamfähigkeit unter Beweis stellen, sondern auch den Klassenzusammenhalt stärken und sich untereinander besser kennenlernen.
In dieser Woche erhielten die Schüler_innen zudem ihre Lehrbücher für alle Fächer, um ohne Bedenken in den bevorstehenden Unterricht starten zu können. Außerdem erkundeten sie das Schulgelände, denn die Orientierung an einer neuen Schule ist anfangs gar nicht so leicht, klappt aber immer besser. Am Freitag hielt der Schulleiter, Herr Rädke, eine Begrüßungsrede, und die Schülervertretung stellte sich vor. Die zweite Woche begann mit der Wahl der neuen Klassensprecher_innen, bevor es dann mit dem Unterricht weiterging.
Für die 11. Klassen begann die Woche ebenfalls aufregend: Am Montag stand das Kennenlernen der neuen Klasse auf dem Programm. Dabei wurden viele organisatorische Dinge besprochen, wie die Neuerungen in der Oberstufe, der Stundenplan vorgestellt und die Studienfahrt thematisiert. Nach dem zweiten Block endete der Schultag.
Der Unterricht begann am Dienstag direkt, doch die erste Woche brachte auch eine willkommene Abwechslung: Aufgrund der Hitze wurde der Unterricht früher beendet, was den Start ins neue Schuljahr etwas erleichterte. Die Schüler_innen zeigten sich begeistert vom neuen Kurssystem, da es ihnen ermöglicht, den Jahrgang besser kennenzulernen und enger zusammenzuwachsen. Nachdem bereits die ersten Tests geschrieben wurden, herrscht große Vorfreude auf den Wandertag, der am 24.09.2024 stattfinden wird.
Mit diesen ersten Erfahrungen haben sowohl die 7. als auch die 11. Klassen einen vielversprechenden Start in das Schuljahr 2024/25 erlebt und blicken gespannt auf die kommenden Wochen.
Alicia Zielke
Der Sieg über das Spielsportfest der neuen siebten Klassen im Schuljahr 2024/2025 geht an die Klasse 7b. Die Schüler_innen bewiesen bereits nach wenigen Tagen des Kennenlernens ihr außerordentlich gutes Teammanagement sowie ihr gegenseitiges Vertrauen ineinander. Belohnt wurde ihr Auftreten als zusammengeschweißte Einheit mit der Höchstpunktzahl in allen Spielen.
Hannes Vorbeck (Klassenleiter 7b)